12.02.2019 | 07:15 Uhr

Rottweiler Attacke nicht beweisbar: Angeklagter wird freigesprochen

Im Prozess um einen mutmaßlichen Rottweiler-Angriff hat das Landgericht Deggendorf den Angeklagten freigesprochen.

Medienberichten zufolge hatte der Mann, der vom Rottweiler gebissen worden sein soll, die Bisse nicht behandeln lassen. Er würde auch den Angeklagten nicht mehr erkennen. Am Tattag sei er schon betrunken gewesen, gab er vor Gericht an. Weitere Zeugen sagten aus, dass der Hund einen ruhigen Eindruck gemacht habe. So blieb der Beweis des mutmaßlichen Rottweiler-Angriffs aus. Weiter wurde über eine mögliche Unterbringung in einer Klinik verhandelt. Der Angeklagte leide zwar an psychischen Problemen und schizophrenen Schüben, trotzdem ginge von ihm keine Gefahr für die Allgemeinheit aus, so das Gericht. Deswegen wurde er auch aus der psychiatrischen Klinik erlassen. Im Fall einer Ohrfeige gegen eine Bekannte sei er aber wegen seines Zustands schuldunfähig gewesen, urteilte das Gericht.


unserRadio die Lokalreporter: Christian Schillmaier

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