12.09.2019 | 08:36 Uhr

Gedenken an ein niederbayerisches Idol der Zivilcourage

Genau 10 Jahre ist es her, dass Niederbayerische Geschäftsmann Dominik Brunner in München einen Streit unter Jugendlichen schlichten wollte, und dabei sein Leben lassen musste.

Seither gilt der Manager aus Neufahrn im Kreis Landshut als Ikone für Zivilcourage. Brunner war heute vor zehn Jahren auf dem Heimweg in der S-Bahn unterwegs und beobachtete zufällig, wie drei Jugendliche vier Schüler erpressen wollten. Daraufhin ging der damals 50-Jährige dazwischen und stieg mit den Schülern an der Haltestelle Solln aus. Zwei Jugendliche folgten der Gruppe, es kommt zur Schlägerei und Tritten, an dessen Folge der Manager schließlich stirbt. Zum Gedenken werden am Tatort heute unter anderem Innenminister Herrmann, Münchens OB Reiter und Uli Hoeneß als Kuratoriumsvorsitzender der Dominik-Brunner-Stiftung erwartet.


unserRadio die Lokalreporter: Lara Fischer

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