14.01.2020 | 18:39 Uhr

120 Kilometer Verfolgungsjagd über A92 - Polizei mit einem Dutzend Streifenwägen und Hubschrauber im Einsatz

Eine rund 120 Kilometer lange Verfolgungsjagd hat sich ein Autofahrer heute Nachmittag (14.01.) auf der A92 mit der Polizei geliefert und so einen schweren Unfall verursacht.

Der 60 Jahre alte Fahrer eines Potiacs sollte in Höhe des Münchner Flughafens kontrolliert werden. Doch er ignorierte sämtliche Signale der Polizei und raste über die Autobahn bis Wallersdorf im Kreis Dingolfing-Landau. Dort fuhr er zunächst von der A92 um dann sogleich wieder Richtung München aufzufahren. Mit teilweise 180 km/h und verfolgt von mehreren Streifen ging es bis Wörth an der Isar. Dort kollidierte der Flüchtende dann mit einem Polizeiauto. Beide Autos überschlugen sich und zwei Beamte und auch der 60-Jährige wurden mittelschwer verletzt. Laut Polizei waren an der Verfolgung rund ein Dutzend Streifenwägen und auch ein Hubschrauber beteiligt. Der Grund für die Flucht war schnell klar. Der Mann hatte sein Auto weder versichert, noch hatte er einen Führerschein. Zudem lag gegen den Berliner ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Wuppertal vor. Die Polizei sucht jetzt nach Verkehrsteilnehmern, die durch den Raser gefährdet worden sind.


unserRadio die Lokalreporter: Julia Reihofer

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