16.03.2021 | 17:24 Uhr

Realschullehrerverband fordert Impfungen für Lehrer und Unterstützung bei Schnelltests

Angesichts des Impfstopps beim Vacazin von AstraZeneca und einer möglichen dritten Corona-Welle, warnt der Deutsche Realschullehrerverband jetzt vor unvorsichtigen Handlungen.

Der Bundesvorsitzende Jürgen Böhm aus Niederbayern mahnt dazu, die Inzidenzwerte als Grenz- und nicht als Richtwert zu verstehen. Jegliche Auslegungspraktiken in einzelnen Regionen müssten jetzt gestoppt werden. Liegt der Inzidenzwert über 100, dann dürften Schülerinnen und Schüler nicht in den Präsenzunterricht geschickt werden, fordert er. Die Schulen dürften nicht vor einer dritten Corona-Welle überrollt werden. Deshalb müsste allen Lehrkräften, vor allem in Corona-Hotspots sofort ein Impfangebot gemacht werden. Was das Thema Corona-Tests an Schulen angeht, fordert der Verbandsvorsitzende Organisationen wie das Rote Kreuz oder die Bundeswehr mit ins Boot zu holen. Lehrkräfte seien schließlich kein ausgebildetes medizinisches Personal.


UNSER RADIO die Lokalreporter: Julia Reihofer

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