16.09.2021 | 17:45 Uhr

Bundesamt warnt vor "strahlenden" Schwammerln

Das Bundesamt für Strahlenschutz warnt auch niederbayerische Sammler vor radioaktiv belasteten Pilzen in den Wäldern.

Auch im bayerischen Wald wiesen einige Pilzarten stark erhöhte Mengen des radioaktiven Isotops Cäsium-137 auf, steht im aktuellen Pilzbericht. Das radioaktive Cäsium stamme noch immer aus dem Reaktorunfall in Tschernobyl vor 35 Jahren. Gelegentlich auch höher belastete Pilze zu verzehren, ist zwar nicht verboten. Dennoch sollte man sich über die üblicherweise stärker belasteten Pilzarten informieren und diese im Wald stehen lassen. Hohe Cäsium-Werte sind laut Bericht unter anderem bei Maronenröhrlingen, gelbstieligen Trompetenpfifferlingen und verschiedenen Schnecklingsarten gemessen worden.


UNSER RADIO die Lokalreporter: Lara Fischer

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