21.10.2021 | 06:42 Uhr

Rohstoffmangel macht den meisten Betrieben arg zu schaffen

Die überwiegende Mehrzahl der niederbayerischen Betriebe der Metall- und Elektroindustrie ist vom aktuellen Rohstoffmangel betroffen.

Eine Umfrage des Verbands der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie zeigt, dass fast 69 Prozent der Betriebe in ihrer Produktion beeinträchtigt sind. Ein Großteil von ihnen kämpft mit einem Mangel an Material und Rohstoffen, ist von verspäteten Lieferungen betroffen oder erhält zu geringe Liefermengen. Jeder fünfte Betrieb berichtet, dass Lieferungen eine unzureichende Qualität aufweisen. Besonders erschreckend ist laut vbm-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt, dass etwa die Hälfte der Betriebe einzelne Materialien überhaupt nicht mehr bekommt. Da stehe mitunter die gesamte Produktion still. Ein Ende der Mangelsituation erwartet die Hälfte der Betriebe laut der Umfrage erst in der zweiten Jahreshälfte 2022. Der erwartete Umsatzrückgang im Kalenderjahr 2021 liebt bei im Durchschnitt um rund 11 Prozent.


UNSER RADIO die Lokalreporter: Christian Keim

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