23.02.2021 | 08:12 Uhr

Mordprozess: Angeklagter war offenbar zunehmend eifersüchtig geworden

Im Mordprozess gegen den 28-Jährigen, der im Sommer vergangenen Jahres in Plattling seine Freundin mit zahlreichen Messerstichen getötet haben soll, haben gestern (22.02.) unter anderem die Eltern des Opfers ausgesagt.

In einer emotionalen Aussage schilderte die Mutter des Opfers die Kindheit und Jugend der getöteten 20-Jährigen sowie die Beziehung zum Angeklagten. Sie sagte einem PNP-Bericht zufolge, der 28-Jährige sei die große Liebe ihrer Tochter gewesen. Allerdings habe sich die junge Frau wegen der Beziehung immer mehr zurückgezogen. Der Angeklagte soll laut der Aussage immer eifersüchtiger geworden sein, sowie ein starkes Alkohol- und Drogenproblem entwickelt haben. Das soll zu extremen Stimmungsschwankungen beigetragen haben, berichtet auch der Vater der 20-Jährigen. Weiter geht der Prozess vor dem Landgericht Deggendorf am 1. März mit weiteren Zeugenbefragungen.


UNSER RADIO die Lokalreporter: Christian Keim

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