25.03.2022 | 16:17 Uhr

Prozess um Enthauptung: weitere Zeugenaussagen

Bevor im Prozess um die Tötung und Enthauptung eines Obdachlosen in Regen die Plädoyers gehalten werden sollen, haben am Vormittag mehrere Zeugen ausgesagt.

Zwei Therapeutinnen berichteten von mehreren Gesprächen mit dem Beschuldigten. Er habe unterschiedliche Versionen der Tat geschildert, sich mal überrascht gezeigt, dass sein Opfer gestorben sei, und mal gesagt, der Mitbewohner habe ihn darum gebeten, ihn zu töten. Der Beschuldigte habe von Stimmen im Kopf erzählt und von Statuen, die hinter ihm gestanden seien und ihn angestarrt hätten. Außerdem habe er Angst gehabt, dass ihm der christliche Glaube wie mit einer Festplatte eingeführt werde. Der Angeklagte, ein 22-Jähriger soll im vergangenen Juli in einer Obdachlosenunterkunft einen Mitbewohner mit mindestens 111 Messerstichen getötet und die Leiche enthauptet haben. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Mord vor. Es geht in dem Prozess um die Unterbringung des Mannes in einer Psychiatrie. Er soll sich im Zustand der Schuldunfähigkeit befunden haben.


UNSER RADIO die Lokalreporter: Lara Fischer

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