06.03.2021 | 08:12 Uhr

Sebastian Gruber fordert differenziertere Betrachtung der Lage in Grenzregionen

Mit 7-Tage-Inzidenzen von weiter teils deutlich über 100 wird es gerade in den Grenzlandkreisen in Niederbayern schwierig mit Öffnungen ab der neuen Woche.

Mit einem Wert von heute (06.03.) 148 ist die Inzidenz im Landkreis Freyung-Grafenau weiterhin am höchsten in Niederbayern. Landrat Sebastian Gruber hat im UnserRadio-Interview gestern deshalb auch seine Forderung nach einer Sonderstrategie für die Grenzregion noch einmal bekräftigt:„Die Inzidenz ist aus meiner Sicht schon ein aussagekräftiger Parameter. Aber letzten Endes glaub ich, muss man schon auch daneben noch schauen, wie schauts an den Krankenhäusern, in den Intensivstationen aus, wie ist generell die Testrate und damit auch die Positiv-Rate. Also ich denke man müsste eine bisschen differenziertere Betrachtungsweise heranziehen, um tatsächlich das auch objektiver betrachten zu können.“
Gruber fürchtet, seinen Worten nach um die Zukunftsfähigkeit der Grenzregion. Einzelhandel aber auch Schüler könnten aufgrund der nicht so schnell zu erwartenden Öffnungen abgehängt werden.


UNSER RADIO die Lokalreporter: Julia Reihofer

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