27.03.2021 | 07:50 Uhr

Söder hält schnelleres Lockdown-Ende in den Grenzregionen für möglich

Im ostbayerischen Grenzland könnte der Corona-Lockdown schneller zu Ende gehen als bislang gedacht.

Ministerpräsident Markus Söder sagte in einem Interview der PNP, er habe – so wörtlich – für die Grenzregionen Hoffnung, denn dort könne mehr, freier und unbürokratischer geimpft werden. Und das Impfen mache sich positiv bemerkbar, die Zahlen in den Hotspots würden zurückgehen. Zudem versprach Söder, sich für zusätzliche Hilfen der EU für die Grenzregion stark zu machen. Unterdessen stoßen Europaabgeordnete aus Niederbayern, der Oberpfalz und Oberfranken ins selbe Horn. Sie fordern eine Milliarde Euro für die Grenzregion zu Tschechien, um die Folgen der Corona-Pandemie abzufedern. Die Europäische Union könnte nirgendwo sinnvoller investieren als in den Grenzräumen, denn hier finde Europa täglich statt, heißt es in einem gemeinsamen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel. Unterzeichnet hat ihn unter anderem der niederbayerische CSU-Europaabgeordnete Manfred Weber.


UNSER RADIO die Lokalreporter: Christian Keim

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