29.12.2020 | 06:19 Uhr

Nationalpark kämpft erneut mit Massenansturm - Ranger sollen verstärkt kontrollieren

Erneut müssen viele Orte im Bayerischen Wald mit einem wahrlichen Massenansturm von Ausflüglern und Wanderern klar kommen.

Erneut müssen viele Orte im Bayerischen Wald mit einem wahrlichen Massenansturm von Ausflüglern und Wanderern klar kommen. Besonders heftig war es erneut am vergangenen Wochenende. Vor allem das gute Wetter am Sonntag nutzten viele für eine Wanderung im Schnee in den Hochlagen. Als entsprechend „katastrophal“ bezeichnet der Nationalpark die Lage im Schutzgebiet. Erneut waren völlig zugeparkte Parkplätze und teilweise auch Rettungswege ein Problem. Auch an das Wegegebot im Schutzgebiet wollten sich manche nicht halten und stiefelten kreuz und quer durch das Kerngebiet. Dadurch werden störungsempfindliche und stark bedrohte Arten, wie das Auerhuhn zusätzlich gefährdet, heißt es von der Nationalpark-Verwaltung. Erneut appellieren die Verantwortlichen deshalb sich an die Regeln im Schutzgebiet zu halten und auf den Wanderwegen zu bleiben. Der Park will in den kommenden Tagen auch vermehrt Ranger einsetzen, die im schlimmsten Fall auch saftige Strafen verteilen dürfen.


UNSER RADIO die Lokalreporter: Julia Reihofer

© 2015 Funkhaus Passau GmbH & Co. KG - Impressum