13.07.2020 | 15:33 Uhr

Mit Gummitieren und Schlauchbooten auf der Donau: Mehrere Personen kentern

Ein Großaufgebot von Rettungskräften war gestern an der Donau im Bereich Kelheim im Einsatz.

Eine Gruppe von 22 Personen ließ sich am Nachmittag mit mehreren Gummitieren und Schlauchbooten auf der Donau flussabwärts treiben. Als sie eine Anlegestelle passierten, wollte dort gerade ein Fahrgastschiff anlegen. Der Schiffsführer warnte die Gruppe via Außenlautsprecher und Signalhorn und forderte sie auf, den Bereich zu verlassen. Aber leichter gesagt als getan: der Versuch der Floater, am Ufer festzumachen, misslang und sie trieben wieder in den Bereich der Anlegestelle. Dabei kenterten einige der Gummitiere und die Personen wurden teilweise wegen der starken Strömung unter den Schiffsanlegern durchgezogen. Zum Glück konnten sich danach die im Wasser treibenden unverletzt aus dem Wasser retten. Dem umsichtigen Verhalten des Schiffsführers, der die Situation richtig einschätze und genug Abstand zum Anleger hielt, ist es zu verdanken, dass es nicht zum Zusammenstoß der Gekenterten mit dem Schiff kam. Somit war auch das Großaufgebot an Rettungskräften mitsamt dreier Rettungshubschrauber, welches vorsichtshalber alarmiert wurde, glücklicherweise doch nicht nötig.


UNSER RADIO die Lokalreporter: Lara Fischer

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