21.11.2019 | 16:46 Uhr

Nach Wirbel um Fixierungen: BKH Landshut soll reformiert werden

Nachdem gegen die Behandlungsformen am Bezirkskrankenhaus Landshut zuletzt schwere Vorwürfe laut geworden waren, soll sich dort künftig einiges ändern.

Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet hat der Bezirkstag am Dienstag (19.11.) eine Neukonzeptionierung der Kinder und Jugendpsychiatrie beschlossen. Zugrunde liegt dieser ein externes Gutachten, dass die erhobenen Vorwürfe zum Großteil bestätigt. Tatsächlich seien viele Maßnahmen von Ärzten und Pflegern schwer nachvollziehbar und zu hart gewesen. Künftig soll am BKH in Landshut mehr auf die individuellen Bedürfnisse und Erkrankungen der Kinder und Jugendlichen geachtet werden. Und inzwischen wurde wohl auch die Zahl der Fixierungen deutlich reduziert. Wie berichtet hatte ein ehemaliger Chefarzt gerade die relativ häufigen Fixierungen und generell den Umgang mit Patienten am BKH hart kritisiert und dadurch für viel Aufsehen gesorgt.


UNSER RADIO die Lokalreporter: Julia Reihofer

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