22.03.2022 | 17:14 Uhr

Knapp 480.000 Euro Schaden: mutmaßlicher Bitcoin-Betrüger angeklagt

Um fast eine halbe Million Euro soll ein Mann Dutzende Anleger mit angeblichen Bitcoin-Investitionen betrogen haben.

Das Landgericht Landshut muss jetzt entschieden, ob es die Anklage gegen den 49-Jährigen zur Hauptverhandlung zulässt. Der Mann soll sich zwischen 2017 und 2020 als Miterfinder der Kryptowährung Bitcoin ausgegeben und unter anderem auf seinem Youtube Kanal für Investitionen geworben haben. 92 Menschen brachte er so dazu ihm Geld zu überweisen. Statt zu investieren hatte er dieses aber für sich behalten. Weil die Ermittlungen der Zentralstelle Cybercrime, die jetzt auch Anklage erhoben hat, mit zwei Anzeigen aus der Region begonnen haben, ist das Landgericht Landshut nun für die Zulassung der Klage zuständig. Der mutmaßliche Betrüger, der im Juli 2021 auf dem Weg nach Dubai in laut der Behörden „letzter Sekunde“ verhaftet worden ist, sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Ihm wird gewerbsmäßiger Betrug in 92 Fällen vorgeworfen. Das Gesetz sieht hierfür jeweils Freiheitsstrafen bis zu 10 Jahren vor.


UNSER RADIO die Lokalreporter: Dominik Schille

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