08.09.2020 | 16:21 Uhr

Herstellung, Beschaffung, Verteilen: Geschäftsmann soll massiv mit Falschgeld hantiert haben - Staatsanwaltschaft erhebt Anklage

Die Landshuter Staatsanwaltschaft hat gegen einen Geschäftsmann Anklage wegen gewerbsmäßiger Geldfälschung erhoben.

Der 25-jährige Einzelhandelskaufmann soll im vergangenen Winter im Internet Falschgeld im Nennwert von über 100.000 Euro bestellt haben. Außerdem soll er selber eine bislang nicht bekannte Anzahl an „Blüten“ hergestellt haben. Einen Teil des Falschgeldes soll er wieder übers Internet verkauft haben. Motiv des 25-Jährigen dürften seine nicht unerheblichen Schulden gewesen sein, vermutet die Staatsanwaltschaft. Der Geschäftsmann schweigt bislang zu den Vorwürfen, allerdings haben die Ermittler bei einer Wohnungsdurchsuchung umfangreiche Beweismittel sichergestellt. Ihm drohen mindestens zwei Jahre Gefängnis. Der Prozesstermin gegen den mutmaßlichen Landshuter Geldfälscher steht noch nicht fest.


UNSER RADIO die Lokalreporter: Lara Fischer

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