25.02.2022 | 05:44 Uhr

Acht Jahre für tödliche Ehetragödie in Landau

Der Mann aus Landau an der Isar, der im vergangenen Sommer seine Ehefrau erwürgt hat, bleibt in der Psychiatrie.

Das Landgericht Landshut hat ihn gestern (24.02.) zu einer Freiheitsstrafe von acht Jahren wegen Totschlags verurteilt. Der Unterbringungsbefehl für das Bezirkskrankenhaus in Straubing bleibt bestehen. Außerdem muss der 59-Jährige seinen drei Söhnen und den Eltern und Schwestern seiner Frau ein Hinterbliebenengeld zahlen. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Absicht der 49-jährigen Frau, sich von ihrem Mann scheiden zu lassen, der Auslöser für die Tat war. In der Ehe soll es schon seit Jahren gekriselt haben, auch wegen der jahrelangen psychischen Probleme des Mannes. Besonders tragisch an dem Fall: der jüngste, 17-jährige, Sohn hatte die leblose Mutter gefunden.


UNSER RADIO die Lokalreporter: Christian Keim

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