27.08.2020 | 06:49 Uhr

Landesamt für Umwelt zählt so viele Storchenpaare wie nie

Anders als für die Menschen scheint das Corona-Krisen-Jahr ein sehr gutes für die Tierwelt zu sein.

Wie das Landesamt für Umwelt gestern (26.08.) meldete, sind in Bayern heuer so viele Weißstorchpaare gezählt worden wie noch nie, nämlich über 700. Und auch was deren Nachwuchs angeht sind Naturschützer vorsichtig optimistisch. Die Regenfronten im Mai und Juni haben für nicht ganz so viele Verluste gesorgt, wie zunächst befürchtet wurde. In Niederbayern haben trotzdem etwa 30 Prozent der Storchenpaare keinen Bruterfolg gehabt. Die meisten Paare und damit auch den meisten Nachwuchs gibt es weiterhin in Schwaben und Mittelfranken. Und auch was die Luchse im Freistaat angeht, gibt es offenbar positive Nachrichten. Medienberichten zufolge steigt die Zahl der Tiere nach Jahren der Stagnation wieder leicht an, auch im Bayerischen Wald. Trotzdem gelten die scheuen Waldbewohner weiter als gefährdet. Gerade Jungtiere werden öfter Opfer des Straßenverkehrs.


UNSER RADIO die Lokalreporter: Julia Reihofer

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