23.12.2020 | 07:54 Uhr

Friedenslicht hat es in Corona-Zeiten schwer - Abholung aber trotzdem möglich

Das Friedenslicht findet trotz Corona-Pandemie seinen Weg von Bethlehem nach Niederbayern.

Die Verteilung findet morgen (24.12.) aber nicht in großem Rahmen im oberösterreichischen Schärding statt, sondern beim Feuerwehrgerätehaus in Neuhaus im Landkreis Passau. Kreisbrandrat Josef Ascher ist zumindest froh, die Tradition trotz Corona aufrechterhalten kann, auch wenn das Friedenslicht nicht direkt in Oberösterreich abgeholt werden kann:
„In Schärding grundsätzlich nicht, weil eben der Grenzübertritt in der Form nicht möglich ist. Aber es ist so, wie es schon vor Jahren und Jahrzehnten war. Die Schärdinger Kammeraden werden das Licht an die Grenze bringen, dort wird es von einer kleinen Delegation der Feuerwehr Neuhaus abgeholt und zum Feuerwehr-Gerätehaus in Neuhaus gebracht. Und dort können die Delegationen von 9 bis 11 Uhr das Friedenslicht abholen und weiter in ihre jeweiligen Gemeinden bringen.“
Ähnlich läuft die Übergabe morgen übrigens zwischen den Feuerwehren von Aigen im Mühlkreis und Breitenberg statt. Normalerweise reist ein Kind aus Österreich mit dem Friedenslicht von Bethlehem in die Heimat zurück. Dies und eine Übergabe-Zeremonie mussten wegen des Corona-Virus in diesem Jahr entfallen.


UNSER RADIO die Lokalreporter: Julia Reihofer

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