03.09.2021 | 07:40 Uhr

Bundespolizei stoppt lebensgefährliche Schleusung

Völlig ungesichert auf der Ladefläche eines Kleintransporters sind elf Menschen gesessen, die ein Österreicher nach Deutschland einschleusen wollte.

Die Bundespolizei stoppte die lebensgefährliche Unternehmung am Mittwochnachmittag (01.09.) im Bereich Neuhaus am Inn im Landkreis Passau. Wie die Behörde jetzt mitteilte, hatten die elf Passagiere zunächst noch versucht, zu Fuß weiter zu flüchten. Kurze Zeit später hatten Streifen der Bundespolizei sie aber ausfindig machen können. Es handelt sich um Menschen aus Syrien und dem Irak. Die meisten von ihnen wurden nach Österreich zurückgewiesen, die übrigen an die Erstaufnahmeeinrichtung in Deggendorf weitergeleitet. Der 42-jährige Schleuser kam in Untersuchungshaft. Er wird sich demnächst wegen der Einschleusung von Ausländern unter lebensbedrohlichen Umständen vor Gericht verantworten müssen.


UNSER RADIO die Lokalreporter: Christian Keim

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