25.01.2020 | 11:10 Uhr

Untersuchung zur Stromversorgungssicherheit in Niederbayern

Ist die Versorgungssicherheit in Niederbayern gesichert, wenn spätestens 2022 das Kernkraftwerk Isar 2 vom Netz geht, und 2038 der Ausstieg aus dem Kohlestrom kommt?

Diese Fragen hat sich die Industrie- und Handelskammer Niederbayern gestellt. Die Antworten kommen von der extra beauftragten „Forschungsgesellschaft für Energiewirtschaft“. Das Ergebnis der Untersuchung:
„Wenn die Politik alle Planungen und Versprechen einhält, wenn der Netzausbau schnell voranschreitet und wenn mehr Strom aus den Nachbarländern importiert werden kann – dann und nur dann - ist die Versorgungssicherheit in Niederbayern 2030 und darüber hinaus gesichert“, lautet das „Urteil“ der Forscher. Denn das Niederbayern dank des Kraftwerks noch einen deutlichen Exportüberschuss im Strommarkt habe, wird sich ändern – unter anderem auch, weil die Photovoltaik, die in der Region große Bedeutung hat, zum Beispiel in einer klassischen Winterwoche nur noch wenig Leistung liefert, Industrie und Privathaushalte da aber den höchsten Strombedarf haben – was dazu führt dass an diesen Tagen Strom aus den Nachbarländern hinzugekauft werden muss.


UNSER RADIO die Lokalreporter: Mareen Maier

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