23.07.2021 | 06:49 Uhr

Nach SEK-Einsatz: Passauer Klimaaktivisten erstatten Anzeige

Die Aktivisten des Passauer Klimacamps haben Anzeige gegen die Stadt Passau und die Polizei erstattet.

Konkret geht es um die Beschädigung eines Naturdenkmals. Gemeint ist damit der Baum an der Passauer Innpromenade, in dem die Aktivisten Anfang Mai ihr Baumhaus-Klima-Camp errichtet hatten. Wie berichtet wurde dieses damals von einem Sondereinsatzkommando aus München geräumt. Die Klimaschützer werfen dem SEK vor, beim Abseilen mehrere große Äste einfach mit voller Absicht abgebrochen zu haben. Dies belegen die Baumbesetzer auch mit einem Video. Der Stadt Passau wird indes vorgeworfen, besagten Baum beim Befestigen von Vogelhäusern mit Nägeln beschädigt zu haben. In der Pressemitteilung heißt es: „Die Stadt behauptete, wir hätten den besetzten Bäumen geschadet – sehr scheinheilig, da die Stadt quasi die komplette, aus Naturdenkmälern bestehende Innpromenade für eine ineffiziente Flutschutzmauer plattmachen will.“ In mehreren Schreiben hatte die Stadt attestiert, dass durch die Aktionen der Aktivisten die Bäume nicht beschädigt wurden.


UNSER RADIO die Lokalreporter: Christian Keim

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