16.03.2021 | 16:29 Uhr

Nach AstraZeneca-Impfstopp: Alleine in der Stadt Passau fallen 1.100 geplante Impfungen aus

Nachdem das Bundesgesundheitsministerium gestern die Corona-Impfungen mit AstraZeneca vorerst gestoppt hat, müssen auch in Niederbayern reihenweise Impf-Termine abgesagt werden.

Wie das Passauer Rathaus am Nachmittag mitteilte, sind es alleine hier rund 1.100 Impfungen, die nur diese Woche ausfallen. Damit können nur etwa die Hälfte der insgesamt geplanten Corona-Impfungen durchgeführt werden, heißt es von Seiten der Stadt. „Vertrauensbildende und vertrauenserhaltende Krisenpolitik sieht anders aus“, kommentiert OB Jürgen Dupper den Impfstopp. Die Bemühungen der Stadt die höchst- und hochgefährdeten Personen-Gruppen schnellstmöglich durch zu impfen, erhielten dadurch einen empfindlichen Rückschlag. Dupper nimmt sogar das Wort „Vollbremsung“ in den Mund. Bis Klarheit über mögliche Nebenwirkungen herrscht, lagert die Stadt die AstraZeneca-Dosen vorerst ein. Welche Auswirkungen das Ganze auf die angekündigten Impfstoffsonderzuweisungen für Hotspots in Bayern hat, ist laut dem Passauer OB bis dato nicht bekannt.


UNSER RADIO die Lokalreporter: Julia Reihofer

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