03.02.2015 | 10:47 Uhr

Kirchlicher Suchdienst wird eingestellt

70 Jahre nach Ende des Zeiten Weltkrieges muss die Caritas den Kirchlichen Suchdienst (KSD) einstellen.

Das hat der Caritasverband des Bistums Passau heute mitgeteilt. In Passau sind davon 17 Voll- und Teilzeitkräfte betroffen.
Viele tausend Menschen haben mit Hilfe des Kirchlichen Suchdienstes ihre Familien und Angehörigen wieder gefunden, Antworten auf drängende Fragen bekommen, viele Familienschicksale konnten geklärt werden.
Jetzt ist damit Schluss: Nach einer Prüfung des Bundesinnenministeriums wird die Finanzierung eingestellt, weil mittlerweile zu wenig Anfragen anfallen.
„Wir bedauern sehr, dass wir deswegen die Tätigkeit des Kirchlichen Suchdienstes zum 30. September 2015 einstellen müssen“, so die Passauer Caritasvorstände Michael Bär und Wolfgang Kues.
Zunächst gelte es nun bis dahin die Folgen für die Mitarbeiter des Suchdienstes so gut es geht abzufedern. Man arbeite zusammen mit der Mitarbeitervertretung an einer sozialverträglichen Lösung und daran, einen guten Abschluss für diese Aufgabe und die Menschen zu finden, die hier mit großem Engagement tätig sind.


UNSER RADIO die Lokalreporter: Thomas Wensauer

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