09.09.2020 | 16:44 Uhr

Zweiter Tag der Staatsexamensprüfung an der Dreiländerhalle: Wieder Polizeischutz, wieder keine gefährlichen Gegenstände bei Einlasskontrollen gefunden

Auch am heutigen zweiten Prüfungstag des Staatsexamens gab es für die Passauer Jurastudenten Polizeischutz.

Nachdem gestern früh ein Unbekannter per Telefon einen Amoklauf bei der Prüfung angedroht hatte, wurden dort auch heute wieder Einlasskontrollen durchgeführt und alle Prüflinge auf gefährliche Gegenstände überprüft.Während die Studenten ihre Examen schrieben, sicherte die Polizei vor Ort das Gelände und die Halle. Rund 25 Beamte waren dafür eingesetzt. Gefunden wurde auch heute nichts. Christian Dichtl, der Einsatzleiter der PI Passau ist trotzdem mit dem Ablauf zufrieden. Der Einsatz verlief kontrolliert und sehr ruhig. Die Studenten seien ganz auf ihre Prüfungen fokussiert und haben sich von der Polizei gar nicht weiter stören lassen. Man tue das Möglichste, um einen reibungslosen Prüfungsablauf und vor allem die Sicherheit der Studierenden zu gewährleisten“, so Dichtl. Derweil arbeitet die Kripo Passau weiterhin an der Ermittlung des anonymen Anrufers. Es werden nach wie vor Zeugen gesucht, die gestern gegen sechs Uhr morgens im Bereich der unteren Donaulände unterwegs waren. Von einer dortigen Telefonzelle hatte der Anrufer gemeldet, dass er wisse, dass einer seiner Bekannten einen Amoklauf plane.


UNSER RADIO die Lokalreporter: Lara Fischer

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