21.11.2020 | 08:19 Uhr

Corona-Krise geht Unternehmen an die Substanz - Mehrheit rechnet mit drastischen Umsatzeinbrüchen durch Lockdown-Light

Eine bayernweite Umfrage der Industrie- und Handelskammer zeigt, dass die Corona-Krise auch vielen Niederbayerischen Unternehmen an die Substanz geht.

So rechnen mehr als die Hälfte der Betriebe mit weiteren Umsatzeinbrüchen, sollte die im Raum stehende Verlängerung des „Lockdown Lights“ wirklich kommen. Außerdem berichten die Unternehmen von einem enormen zusätzlichen Bürokratieaufwand und dem Problem der Mitarbeiterausfälle: 43 Prozent der befragten Betriebe leiden zwar auch unter erkrankten Mitarbeitern, viel mehr aber unter ausfällen wegen der Quarantäneanordnung für Kontaktpersonen. Die Forderung der Betroffenen sind laut dem Hauptgeschäftsführer der IHK Niederbayern, Alexander Schreiner folgende: Eine Ausweitung der Hilfsprogramme, auf beispielsweise Solo-Selbstständige oder von den Einschränkungen indirekt betroffene Betrieben eine Ausweitung der steuerlichen Verlustrechnung und eine Verlängerung der Mehrwertsteuersenkung. Das Kurzarbeitergeld sticht in der Befragung übrigens als effektive und häufig genutzte Maßnahme heraus.


UNSER RADIO die Lokalreporter: Julia Reihofer

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