15.01.2009 | 05:23 Uhr

Niederbayerischer Klüngel wegen Untreue verurteilt

Die Wirtschaftsstrafkammer am Landgericht Landshut hat den Geschäftsführer der Wochenblattgruppe Herbert Zelzer wegen Untreue zu einer Geldauflage von 200.

Die Wirtschaftsstrafkammer am Landgericht Landshut hat den Geschäftsführer der Wochenblattgruppe Herbert Zelzer wegen Untreue zu einer Geldauflage von 200.000€ und elf Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt.
Strafmildernd für Zelzer wirkte sich dabei seine Selbstanzeige aus.
Auch ein ehemaliger Marketingleiter des Möbelhauses Weko wurde wegen Beihilfe zur Untreue und Steuerhinterziehung zur einem Jahr und sechs Monaten auf Bewährung verurteilt, seine Ehefrau zu neuen Monaten auf Bewährung.
Laut Anklage hatte der ehemalige Marketingleiter des Möbelhauses Weko von Zelzer seit 1996 Schmiergelder verlangt, damit die Wochenblattgruppe bei der Werbung gegenüber Konkurrenten bevorzugt werden sollte. Im noch nicht verjährten Zeitraum von 2003 bis 2006 waren demnach 13 Zahlungen mit über 165.000€ erfolgt, das Schmiergeld floss auf das Konto des von der Ehefrau des Ex-Weko-Managers gegründeten Scheinfirma.


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