21.07.2021 | 05:50 Uhr

Beziehungsdrama in Kirchham - Urteil erwartet

Ein Mann aus dem Landkreis Passau soll mit seinem Auto auf seine Noch-Ehefrau und den gemeinsamen vierjährigen Sohn zugefahren sein, beide wurden dabei verletzt - hierfür muss sich der 44-Jährige vor dem Landgericht Passau verantworten.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann versuchten Totschlag vor. Er habe das Auto bewusst als Waffe benutzt. Heute (21.07., 09 Uhr) werden die Plädoyers erwartet. Noch am Nachmittag könnte es nach Gerichtsangaben das Urteil geben. Der Anklage nach hatte der Mann im September 2020 in Kirchham im Landkreis Passau seine getrennt von ihm lebende 25 Jahre alte Ehefrau mit ihrem neuen Partner und den beiden gemeinsamen Kindern erblickt und die Nerven verloren. Er setzte seine einjährige Tochter ungesichert auf seinen Beifahrersitz, soll dann sein Auto um zwei bis drei Meter zurückgesetzt haben und mit etwa 28 Stundenkilometern auf Frau und Sohn zugefahren sein. Beide wurden zwischen seinem Wagen und dem geparkten Auto der Frau eingeklemmt. Das kleine Mädchen wurde ebenfalls verletzt.


UNSER RADIO die Lokalreporter: Christian Keim

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