13.12.2021 | 17:23 Uhr

Androhung von Kirchenschließungen: Bislang noch kaum Profanierung in der Region

In der vergangenen Woche hatte das Erzbistum München und Freising bekannt gegeben, in Zeiten sinkender Einnahmen auch die Schließung von Kirchen ganz konkret in Betracht zu ziehen.

Bislang gab es allerdings nur wenige Kirchenschließungen, auch in der Region.Im Bistum Passau kommen demnach solche sogenannten Profanierungen nach Angaben einer Sprecherin «vereinzelt vor, sind aber derzeit kein großes Thema». Eine profanierte Kirche in Burghausen werde inzwischen für Ausstellungen genutzt. In einer frühere Seminarkirche befinden sich nun Büros des Bischöflichen Ordinariats. Profaniert und umgebaut wurde im Oktober 2016 auch das sogenannte Maierhofspital in Passau. Dabei wurden die Reliquien aus dem Altar entnommen und das Tabernakel geleert, sagte die Sprecherin. Die Räume würden nun vom Klinikum als Bildungszentrum (BZM) genutzt. Die genannten Kirchenschließungen seien allerdings eher durch geringe Nutzung durch Gläubige, und weniger durch Kostengründe bedingt.


UNSER RADIO die Lokalreporter: Lara Fischer

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