27.08.2020 | 10:52 Uhr

Drei Unternehmen wollen Niederbayern zur Wasserstoff-Modellregion machen

Niederbayern soll zu einem Taktgeber in Sachen Wasserstoff-Antriebe werden.

Das haben sich offenbar die Paul GmbH & Co. KG aus Passau, die Maier-Korduletsch-Gruppe aus Vilshofen und der internationale Ölkonzern Shell vorgenommen. Wie die PNP berichtet will das Consortium das Thema Wasserstoffantriebe mit allen Facetten in die Praxis umsetzen. Heißt; von der Herstellung über die Speicherung, Betankung, dem Bau der Fahrzeuge und auch einem entsprechenden Serviceangebot. Die Unternehmen wollen dabei von den Erfahrungen und dem Können der jeweils anderen profitieren. So will Maier-Korduletsch am künftigen Autobahnkreuz A3/A94 bei Pocking einen großen Autohof mit Schwerpunkt Wasserstoff bauen. Die Paul GmbH will sich in der Zwischenzeit vermehrt auf die Umrüstung vor allem größerer LKWs und Busse auf Wasserstoffantrieb konzentrieren Ein erster Prototyp soll sogar schon in den kommenden Wochen fertig sein. Mit diesen gebündelten Kräften soll es für Regionale Firmen, aber auch Stadtwerke und Busunternehmen künftig leichter werden auf Wasserstoff umzusteigen.


UNSER RADIO die Lokalreporter: Julia Reihofer

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