18.03.2020 | 15:11 Uhr

Testergebnisse noch nicht da - Prozessauftakt um vermeintlichen Gattenmord nochmals verschoben

Schon wieder musste der Prozess um den Tod eine 69-Jährigen aus dem Landkreis Straubing-Bogen, dessen Leiche nackt und ohne Zähne in einem Waldstück gefunden wurde, verschoben werden.

Grund dafür ist der Corona-Virus. Bei drei Mitgefangenen der 61-Jährigen Angeklagten besteht der Verdacht einer Infektion. Weil das Testergebnis Medienberichten zufolge eigentlich am Montagabend feststehen sollte, wurde der Prozess gegen die Zahnärztin auf heute Nachmittag (18.03.) verschoben. Das Labor ist aber überlastet, und so kann doch erst heute Abend mit einem Ergebnis gerechnet werden. Dann wird sich auch entscheiden, ob der Prozess morgen beginnen kann, oder ob auch die Angeklagte getestet werden muss. Der Frau wird vorgeworfen, ihren Ehemann aus Habgier umgebracht zu haben. Im Falle einer Scheidung hätte sie nämlich zahlen müssen. Die Leiche des Mannes konnte damals 2018 nur anhand der Seriennummer des künstlichen Hüftgelenks identifiziert werden.


UNSER RADIO die Lokalreporter: Lara Fischer

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