26.02.2021 | 08:27 Uhr

Wegen Corona: Weniger Einsätze für Rettungshubschrauber Christoph 15

Wegen der Corona-Pandemie ist Christoph 15, der Straubinger Hubschrauber der ADAC-Luftrettung, im vergangenen Jahr seltener gestartet.

Das Einsatzaufkommen nahm im Gegensatz zu 2019 um rund 8 Prozent ab. Dafür wurde die Rettungswinde deutlich häufiger genutzt: 61 Mal, das ist ein Plus von 65 Prozent. Das liegt laut Pilot Stefan Kottbusch daran, dass nicht zuletzt durch die Pandemie und den damit verbundenen Reisebeschränkungen ins Ausland spürbar mehr Urlauber und Tagesausflügler in den Bayerischen Wald gekommen sind. Hauptsächlich musste der niederbayerische Hubschrauber in 2020 aber wegen Verletzungen nach Unfällen ausrücken. Mit seinen insgesamt 1575 Einsätzen im letzten Jahr schafft es der Straubinger Christoph auf Platz zwei in Bayern. Davor kommt nur der Ochsenfurter „Gelbe Engel“ mit knapp über 1850 Einsätzen.


UNSER RADIO die Lokalreporter: Christian Keim

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