26.03.2020 | 07:53 Uhr

Polizei warnt vor "Fake-News" und ihren möglicherweise teuren Folgen

In Zeiten der Corona-Krise werden in sozialen Medien und insbesondere über Messenger-Dienste aktuell offenbar gezielt Falschmeldungen und böswillige Gerüchte verbreitet.

„Glaubt nicht alles blind und denkt nach vor dem Teilen“, warnt das Polizeipräsidium Niederbayern dazu jetzt auf Twitter. Die Menschen sollten alle Informationen und angebliche Fakten prüfen und sich an vertrauenswürdige und offizielle Quellen wenden. Hintergrund sind wohl vor allem am Wochenende verbreitete Fake-News, in denen behauptet wurde, dass rund 20.000 Flüchtlinge am Münchner Hauptbahnhof ankommen sollen. Die PNP berichtet über einen Einsatz der Schnelleinsatzgruppe in Tittling am Sonntagabend, um angeblich 1.000 Menschen zu verpflegen. Auch hier hatte es im Vorfeld gezielte Falschmeldungen gegeben. Die Polizei warnt jetzt, dass die Urheber solcher Fake-News am Ende möglicherweise die teuren Einsatzkosten tragen müssen.


UNSER RADIO die Lokalreporter: Julia Reihofer

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