27.01.2022 | 09:11 Uhr

Durchsuchungen bei Zwieseler Glashersteller

Ein Glashersteller in Zwiesel steht im Verdacht, Subventionsbetrug in Zusammenhang mit der EEG-Umlage begangenen zu haben.

Das teilten Staatsanwaltschaft und Polizei jetzt mit. Demnach sind die Geschäftsräume des Unternehmens in Zwiesel und an weiteren Standorten sowie zahlreiche Wohnungen und die Büros von zwei Wirtschaftsprüfungsgesellschaften durchsucht worden. Die Beamten stellten schriftliche Unterlagen wie auch digitale Datenmengen sicher. Es gibt den Angaben nach sechs Tatverdächtige im Alter zwischen 39 und 74 Jahren. Die Ermittlungen dauern an. Stromkostenintensive Unternehmen könnten unter bestimmten Voraussetzungen die Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) auf Antrag beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) reduzieren. Die Behörden gingen dem Tatverdacht nach, dass das Unternehmen durch falsche Angaben in zwei Anträgen ab September 2014 zu Unrecht eine Befreiung von der EEG-Umlage erlangt und sich so Aufwendungen in Höhe eines mindestens sechsstelligen Betrages erspart haben soll.


UNSER RADIO die Lokalreporter: Christian Schillmaier

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