21.01.2022 | 06:22 Uhr

Geld für ländliche Geburtshilfe

Der Freistaat Bayern unterstützt die Geburtshilfe-Versorgung im ländlichen Raum, um finanzielle Defizite auszugleichen.

Gleich mehrere Kliniken in Niederbayern profitieren davon. So hat der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek dem Landkreis Regen einen Förderbescheid über rund 760.000 Euro übergeben, um das Defizit der Gynäkologie und Geburtshilfestation in der Aberlandklinik Zwiesel auszugleichen. Zuvor hatte bereits der Landkreis Rottal-Inn 300.000 Euro für die Geburtshilfe an der Rottal-Klinik Eggenfelden bekommen. Besonders Geburtshilfestationen im ländlichen Raum sind wichtig, um die Versorgung sicherzustellen, auf der anderen Seite sind diese eben sehr teuer. Um Defizite auszugleichen, fördert der Freistaat Landkreise, sofern das jeweilige Krankenhaus zumindest teilweise im ländlichen Raum ist, zwischen 300 und 800 Geburten pro Jahr betreut und dabei mindestens die Hälfte der Geburten in der Kommune abgedeckt hat.


UNSER RADIO die Lokalreporter: Christian Keim

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