21.07.2021 | 17:36 Uhr

Mutter und Sohn (4) aus Eifersucht angefahren: 44-Jähriger zu zweieinhalb Jahren verurteilt

Im Prozess um den 44-Jährigen, der seine Ex-Frau und den gemeinsamen Sohn mit dem Auto angefahren und verletzt hat, ist vor dem Landgericht Passau heute (21.07.) das Urteil gefallen.

Zweieinhalb Jahre muss der Mann ins Gefängnis, außerdem wurde ihm die Fahrerlaubnis genommen und für drei Jahre gesperrt. Damit fällt das Strafmaß sogar noch milder aus, als die am Vormittag von der Verteidigung geforderten drei Jahre wegen Körperverletzung. Die Staatsanwaltschaft hatte in ihrem Plädoyer eine Haftstrafe von 8 Jahren gefordert. Der Mann habe das Auto bewusst als Waffe benutzt. Wie berichtet hatte der Mann vergangenen September in Kirchham im Landkreis Passau seine getrennt von ihm lebende Ehefrau mit neuem Partner und den gemeinsamen Kindern erblickt und die Nerven verloren. Mit seinem Auto hatte er die Mutter und den vierjährigen Sohn mit etwa 28 km/h angefahren und zwischen einem weiteren Wagen eingeklemmt. Beide wurden dabei verletzt.


UNSER RADIO die Lokalreporter: Lara Fischer

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